Beratung

Wir streben ein gemeinsames Erziehungskonzept von Elternhaus und Schule an. Damit unsere Schülerinnen und Schüler in Elternhaus und Schule vereinbarten Werten und Regeln begegnen, ist uns der Austausch mit den Eltern und die Beratung sehr wichtig.

Zentraler Baustein unseres Schulprogramms ist
das Modell IRiS: Information und Rat in der Schule.

Kernstück des IRiS-Konzeptes ist eine Ansprechpartnerin in der Schule, die Sprechstunden für Kinder und für Eltern anbietet, Beratungen durchführt und weitergehende Hilfebedarfe abklärt.

Dem Kollegium gibt IRiS professionelle Hilfestellung bei Fragen rund um den pädagogischen Alltag.

Wir brauchen Orte, wo Kinder eine ganze Gruppe Erwachsener haben, denen Sie vertrauen können.

• Margret Mead•

Elternsprechtage

Im Frühjahr und im Herbst jeden Jahres finden an unserer Schule Elternsprechtage statt. Neben den Lehrerinnen und Lehrern der Schule steht bei diesen Anlässen die Psychologin Frau Steinhoff von der AWO-Erziehungsberatungsstelle für Gespräche zur Verfügung. In den Ganztagstagsklassen berät die Klassenlehrerin gemeinsam mit der Pädagogischen Mitarbeiterin die Eltern.

Für die Schulneulinge bieten wir einen zusätzlicher Elternsprechtag in den ersten Tagen nach der Einschulung an. Hierbei geht es um einen ersten Austausch über die gemeinsame Erziehung durch Elternhaus und Schule:

  • Stärken des Kindes aus Sicht der Eltern
  • Besondere Vorlieben
  • Freundschaften
  • Schwerpunkte in der häuslichen Erziehung
  • Vorstellungen der Eltern von schulischer Erziehung und persönliche Erfahrungen

Pflichten der Eltern

Damit unsere Schülerinnen und Schüler möglichst ideale Voraussetzungen zum Lernen haben, brauchen sie die beständige Unterstützung durch das Elternhaus.

Es hilft Kindern

  • wenn ihre Eltern Interesse an schulischen Dingen zeigen,
  • wenn sie Verständnis und Unterstützung auch bei Schwierigkeiten erfahren,
  • wenn sie zu einer Freizeitgestaltung angehalten werden, in der sich Anregung und Entspannung die Waage halten,
  • wenn sie sich an geregelten Tagesabläufen orientieren,
  • wenn ihre Eltern regelmäßig Zeit und ein offenes Ohr für sie haben,
  • wenn sie rechtzeitig zu Bett gehen und ausreichend lange schlafen,
  • wenn sie regelmäßig, gesund und abwechslungsreich ernährt werden,
  • wenn sie in der Schule wettergerechte Kleidung tragen, in der sie auch spielen können,
  • wenn ihre Eltern sie bei der Wartung (Vollständigkeit, Brauchbarkeit,…) ihrer Arbeitsmaterialien unterstützen.

Wir vermitteln gerne eine Unterstützung durch die Erziehungsberatungsstellen, Bezirkssozialdienst und andere soziale Verbundpartner. Vertreter dieser Institutionen kommen auch in die Gemeinschaftsgrundschule Richardstraße, um Eltern vor Ort zu beraten.

 

„Eltern wirken an der Gestaltung der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule mit. Sie sorgen dafür, dass ihr Kind seine schulischen Pflichten erfüllt. Eltern sollen sich aktiv am Schulleben, in den Mitwirkungsgremien und an der  schulischen Erziehung ihres Kindes beteiligen.

In Bildungs- und Erziehungsvereinbarungen sollen sich die Schule, Schülerinnen und Schüler und Eltern auf gemeinsame Erziehungsziele und -grundsätze verständigen und wechselseitige Rechte und Pflichten in Erziehungsfragen festlegen.

(§42 Schulgesetz)

Elternhilfe

Um das schulische Leben und Lernen abwechslungsreich und effektiv zu gestalten, ist die Hilfe der Erziehungsberechtigten dringend notwendig. Sie können die Schule durch ihre Hilfe unterstützen, indem Sie

  • durch handwerkliche Begabung zum Gelingen von Projekten beitragen,
  • Ausflüge und Unterrichtsgänge begleiten,
  • bei Schulfesten (St. Martin, Trödelmarkt, Spiel- und Sportfest …) aktiv sind,
  • Mitglied im Förderverein werden,
  • sich mit Ihren Ideen und Vorschlägen am Schulleben beteiligen.